Achtsamkeit,  Dies und Das,  kreative Erwachsene

Einfach mal so…

Wisst ihr, als wir angefangen haben, dass alles hier tatsächlich zu planen – als klar war, dass dieser Blog entstehen wird, fragte ich meine Schwester was ich denn schreiben soll. Das Schreiben liegt mir nicht so, das war schon immer mehr ihr Ding. Sie sagte”es ist unser Blog, da kannst du schreiben worüber du willst”…

Okay, dann tu ich das jetzt mal. Das hat nicht so viel mit Kreativität zu tun, sondern eher mit Achtsamkeit vielleicht… obwohl, irgendwie.. Ach entscheidet selbst – Was ich euch sagen möchte, ist:
Macht das, was euch glücklich macht. Bleibt nicht in einem Job, nur weil ihr da gut verdient, wenn euer Herz nicht dafür brennt – es vielleicht sogar zur Qual wird dort jeden Tag hinzugehen. Das Leben ist so lang und man sollte es genießen. Also verharrt nicht in diesem Zustand, sondern findet heraus, was euch glücklich macht. Bei mir war es so: Ich bin ja gelernte Erzieherin und mindestens 10 Jahre lang hab ich diesen Job geliebt! Ich habe dafür gebrannt, es hat mich glücklich gemacht. Doch dann wurde es immer schwerer, immer anstrengender. Ich wurde immer unzufriedener. Es hat mich nicht mehr erfüllt (dazu muss man sagen, dass sich die Bedienungen auch stark verändert haben in der Zeit).
Nun ja, wie so viele wollte ich es mir nicht eingestehen. Ich hatte 1001 Grund, warum ich das nicht aufgeben kann, auch wenn ich immer unglücklicher wurde. Damit steuerte ich geradewegs in eine Depression und hätte sogar fast meine Familie damit kaputt gemacht.

Dann wechselte ich die Einrichtung. Die neue Kita war und ist toll, die Menschen dort sind nett, offen, zugewandt, die Leitung unterstützt die Mitarbeiter wo es nur geht und das obwohl sie keinen allzu leichten Stand dort hat… Und trotzdem änderte sich nichts. Ich fühlte mich schlecht und wusste nicht warum. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits 15 Jahre in dem Beruf und mein größter Wunsch war ein Lottogewinn, damit ich nicht mehr arbeiten gehen muss und trotzdem alles finanziell problemlos stemmen kann…

Meiner Schwester ging es genauso. Wir überlegten lange, was für Möglichkeiten wir haben. Mal hatte die eine eine Idee, mal die andere, aber nie passte es so ganz.

Und dann eines Tages – mitten in der Corona-Zeit, die ich im Gegensatz zu vielen anderen sehr genossen habe, weil sie mir ermöglichte zuhause zu bleiben…

Wir waren gerade im Wald laufen, da hatten wir beide gleichzeitig die Idee. Sie war einfach da und passte perfekt. Seit dem haben wir alles daran gesetzt, es so schnell wie möglich umzusetzen. Und seit dem habe ich nicht mehr das Bedürfnis nach einem Lottogewinn (also nett wäre es trotzdem, aber in erster Linie um schneller voran zu kommen), ich freue mich jeden Tag darauf, weiter daran zu arbeiten,unser Konzept zu erarbeiten, damit online zu gehen, es umzusetzen mit all den Ideen, die wir haben. Es macht mich jetzt schon glücklich.

Deshalb sage ich euch, wenn ihr unglücklich seid, unzufrieden, etwas anderes wollt, setzt eure Energie daran, es zu tun. Findet euren Weg, glaubt daran, dass ihr ihn findet. Abends vorm einschlafen oder morgens nach dem wach werden, versucht es zu fühlen. Wie wäre es, wie fühlt es sich an, morgens aufzustehen voller Tatendrang, wie fühlt es sich an, sich jeden Tag auf die Arbeit zu freuen?
Fokussiert euch nicht auf euer Unglück, auf euer “Schicksal” sondern nehmt es in die Hand. Freut euch darauf, fühlt es, als wäre es schon so und früher oder später findet ihr den Weg, den ihr die ganze Zeit vorher übersehen habt. Ändert euren Blickwinkel und ihr wisst, was ihr tun müsst und es fühlt sich so gut an.

|Nina]

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